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Wie ich zu Chinchillas kam und was alles anfangs geschah Seit meiner Kindheit habe ich mich mit den putzigen Chinchillas beschäftigt, da mich gleich meine erste Begegnung mit ihnen total begeisterte. Später bin ich dann auch intensiv in das Gebiet der Zucht eingestiegen. Die Anzahl meiner Chinchillas schwankt immer zwischen 18 und 28 Tieren, da ich sehr oft auch Notfalltiere aufnehme, diese gesund pflege und weiter vermittle. Seit meinem 15ten Lebensjahr halte ich nun Chinchillas und möchte auf den folgenden Seiten nun das, was ich im Laufe der Jahre über Haltung, Ernährung, Krankheiten und Zucht gelernt habe, anderen mitteilen. Viel von meinem Wissen habe ich ein paar sehr netten und hilfsbereiten Pelzzüchtern zu verdanken. |
Es ging am Anfang einiges schief...
Meine erstes Chinchillas sah ich als ich sechs war. Ich war mit einer Freundin unterwegs und wir besuchten einen Bekannten von ihr. Da stand in der Küche das Chinchilla. In einem Meerschweinchenkäfig und mit kunterbuntem Futter. Ich durfte es streicheln und damit war es um mich geschehen. Überall wo ich von da ab auf Chinchillas traf hatte meine Mutter Probleme mich wieder weg zu bekommen. Als ich fünfzehn wurde, war es endlich soweit. Mein erstes Chinchilla zog bei mir ein. Ich möchte gar nicht so sehr daran denken, was ich damals alles falsch machte. Immerhin überlebte es die Zeit bei mir.
Das Chinchilla-Mädchen lief die ganze Zeit
frei in meinem Zimmer, dass allerdings fast tiergerecht eingerichtet war. In dieser Zeit
hat sie mir dreimal das Kabel von meiner Stereoanlage durchgebissen, die Hälfte meiner
Bücher zerfetzt, die Tapeten bekamen ein wunderschönes Lochmuster und es wurde ziemlich
teuer es immer zu erneuern
Mit neunzehn heiratete ich und endlich war auch der Platz da, um ein paar mehr Tiere zu halten. Nach und nach kauften mein Mann und ich acht Chinchillas die, teilweise durch Zucht- bzw. Tierarztfehler und teilweise durch Haltungsfehler, starben. Eins davon ist mir mehr oder weniger verhungert, ohne das ich es merkte, denn es ließ sich nicht anfassen und der Tierarzt damals versicherte mir immer wieder das Tier sei gesund. Ich gab diesem Tier pro Tag einen Esslöffel Pellets. Diese Angabe ist allerdings für Tiere in kleineren Käfigen ohne Auslauf oder für Pellets, die recht hochkonzentrierte Inhaltsstoffe haben. Tiere mit mehr Bewegung können mit dann nichts ansetzen. Das wusste ich damals noch nicht. Drei starben, laut Untersuchung des Veterinäramtes, wo ich sie hingeschickt hatte zur Obduktion, an einem vererbten Fehler der Niere und des Herzens. Die restlichen töteten Tierärzte, indem sie den Tieren unverträgliche Medikamente spritzen. Das war für mich sehr enttäuschend und ich bin herumgefahren um einen kompetenten Tierarzt zu finden, was mir später endlich auch gelang. Zum Glück sind heute einige Tierärzte besser für Chinchillas ausgerüstet als damals, aber es sind immer noch zu wenige. Ich hielt mich bei der Haltung und Ernährung genau an die Anweisungen aus den damaligen Büchern, was sich im nachhinein als falsch herausstellte. Leider gab es damals kaum gute Bücher über Chinchillas und auch heute sind es nur ein paar wenige. Niemand konnte seinerzeit genaues sagen über Haltung und Ernährung und selbst unser Tierschutzverein gab mir keine Auskunft (ich wurde am Telefon sogar wüst beschimpft wie ich nur Chinchillas halten könnte usw. und hielt hinterher den Hörer noch eine ganze Zeit fassungslos in der Hand). Frustriert fand ich mich damit ab, dass ich meine Erfahrungen selber machen musste. Dann bekam ich durch Zufall Kontakt zu einem Pelztierzüchterverein. Obwohl ich eine reine Kuschel-Chinchillazucht habe, hat sich mein Eintritt in den Verein sehr gelohnt. Die Züchter gaben viel von ihrem damals über 30jährigen Wissen an mich weiter. Ich lernte hier auch einen für mich und meine Tiere sehr wichtigen Menschen kennen, der mir sehr viel beibrachte und von dessen Wissen meine Tiere und ich unheimlich profitiert haben: Herrn Petersen. Die nun folgenden Tiere blieben gesund und ich hatte die Möglichkeit noch sehr viel zu lernen. Dadurch wuchs auch meine Sucht nach den Kleinen und ich hatte sehr schnell 28 Tiere hier sitzen. Erst da fing ich an auch zu züchten.
mein erster Nachwuchs Durch meinen Eintritt im Verein, hatte ich die Chance meine Tiere auszustellen, um so zu sehen wie gut sich meine Zucht entwickelte. Ich bekam mein Farmzertifikat und habe seit dem für mich viel in der Zucht erreicht. Im Jahr 2000 war ich bei der Entstehung der IG-Chinchilla dabei, konzentrierte mich aber sehr schnell wieder auf andere Dinge, weil mir dafür die Geduld und die Zeit fehlte. Leider kam recht schnell der große Boom der Chinchillas und viele Heimtierhalter waren überfordert, was dann dazu führte, dass die Süßen zu Hauff in Tierheimen landeten. Für mich war immer sehr wichtig das meine Babys in gute Hände kommen. Aus diesem Grund habe ich dann mit meinem Bruder im Dezember 2000 die Chinchillas in Not auf die Beine gestellt. Durch die Geburt meiner Kinder musste ich die Anzahl meiner Tiere aus Platzgründen ein wenig einschränken, was hieß ich schränkte die Aufnahme der Notfalltiere ein und meine eigenen Mädels durften keinen Nachwuchs mehr bekommen. Seit dem bin ich nun im Besitz von 17 Stammtieren in verschiedenen Farben und eben der Notfallchinchillas. Die Hilfe für die Notfalltiere steht für mich an oberster Stelle. |

| Was diese Webseite betrifft, so ging die
erste Version am 02.12.1999 ins Netz allerdings noch als gemeinsame
Info-Seite zusammen mit meinen Meerschweinchen und wenig html-Kenntnissen.
Inzwischen hat sich viel am Seitenaufbau getan. Unter der Domain http://www.tattis-nagemonster.de waren die Chinchillas bis zum letzten Drittel 2000 zu erreichen und gingen dann mit http://www.chinchilla-info.com online. Bis auf ein paar wenige Erweiterungen und jede Menge Design-Wechsel, blieb der Inhalt im großen und ganzen so wie er heute zu finden ist. |
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